Glücklicher Leben

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Es gibt keinen Weg zum Glück, Glücklichsein ist der Weg. (Buddha)

Was machen glückliche Menschen anders? Eine ganze Menge. Die Glücksforscherin und Psychologin Sonja Lyubomirsky hat dazu ein Buch geschrieben. „The How of Happiness“ (Deutsch: „Glücklich sein: Warum Sie es in der Hand haben, zufrieden zu leben“) Sie beschreibt darin 12 Dinge, die glückliche Menschen anders machen.

Jedes dieser 12 Dinge ist erlernbar. Glück ist nichts angeborenes, das man entweder hat oder eben nicht.

Wir können jederzeit und an jedem Tag von neuem damit beginnen glücklicher zu sein. Wir haben das selbst in der Hand! Ist das nicht toll?

Es wird sicher Zeiten geben, in denen wir nicht glücklich sind und es ist auch wichtig die ganze Bandbreite unserer Gefühle zu leben. Es gehört einfach zum Leben dazu auch schwierige Momente im Leben zu erleben. Und ganz genau hinzuschauen, was hinter der Oberfläche unserer Haltungen und Einstellungen liegt.

Hier jedoch geht es um eine grundlegende Haltung zum Leben und den Willen glücklich zu sein. Dies wird uns Flügel verleihen. So, dass das Glas der Lebens immer halbvoll statt halbleer ist. Überhaupt ist „der Wille“ und die Bereitschaft sein Glück nicht von Äusseren Umständen abhängig zu machen eine fundamental wichtige Eigenschaft um im Leben glücklich und erfüllt zu sein.

1. Sei dankbar.

Glück ist nur im Moment möglich. Glück wartet nicht nach der nächsten Ecke, nach dem nächsten Erfolg auf uns, es ist jetzt gerade da. Man muss es sich nur einfangen. Und das geht am besten mit Dankbarkeit.

Wenn wir dankbar sind für das, was ist, kommt uns das, was ist, viel größer vor, als wenn wir uns nur auf die nächsten Ziele oder das Unpassende konzentrieren.

Oft fällt es uns schwer, dankbar und glücklich zu sein, weil wir befürchten, es nicht verdient zu haben und dafür mit einem Schicksalsschlag bestraft zu werden.

Der Schlüssel zur Dankbarkeit ist eine einfache Frage, die, in Ruhe gestellt, Wunder wirken kann:

Wofür bin ich dankbar?

Oder sei einfach dankbar dafür wo du gerade in deinem Leben stehst. Das Universum hat dich genau in diese Situation geführt.

Übung: Schreibe an alle wichtigen Menschen in deinem Leben und bedanke dich bei Ihnen für das was sie für dich getan haben.

2. Kultiviere Optimismus.
„The winner takes it all“ heisst es in einem berühmten Lied von ABBA.
Gewinner zeichnen sich durch kultivierten Optimismus aus. Beim Glück geht es zwar nicht darum, zu gewinnen, wichtig ist der „interne gute Glückshaushalt“ dennoch,er schließt die Tür für zu viel Negatives und öffnet sie für Dankbarkeit, Zuversicht und Tatkraft.

Optimismus macht man sich am besten zur Gewohnheit, indem man sich wieder und wieder in schwierigen Situationen fragt:
• Was ist gut an dieser Situation in meinem Leben?
• Welche Chance hält sie für mich bereit?

Fühlt sich die Lage vielleicht endlos und hoffnungslos an … aber könnte sie uns nicht die Gelegenheit geben, zu wachsen und neue Gedanken, Einstellungen, Handlungen auszuprobieren … ein neues Leben?

3. Grüble nicht zu viel und vergleiche Dich nicht mit anderen.
Absolut menschlich, aber leider pures Gift. Grübeln und das permanente Vergleichen mit dem Nachbarn / Kollegen / Fremden auf der Straße / Freund / Partner ist ein echter Glückskiller.
Es gibt immer etwas zu grübeln. Und es gibt immer jemanden, der in einem Lebensbereich vermeintlich oder tatsächlich besser dran ist als wir.
Wir können daher jederzeit unzufrieden mit uns und unserem Leben sein. Oder es lassen.

Frage dich:
• Was habe ich schon alles geschafft?

Das sorgt nicht nur für ein gesundes Selbst-Bewusstsein, es hilft auch gegen das Grübeln, weil uns dabei bewusst wird, wie stark wir eigentlich sind – und wie wenig uns dauerhaft umhauen kann.

4. Tue Gutes.
Glückliche Menschen tun regelmäßig Gutes. Dafür belohnt sie das Gehirn: wenn wir jemandem helfen schüttet das Gehirn den Glücksbotenstoff und Depressions-Vertreiber Serotonin aus. Und zwar nicht nur unser Gehirn, sondern auch das desjenigen, der die Hilfe empfängt.

Plus: gibt es Beobachter dieser guten Tat, schütten deren Gehirne ebenfalls Serotonin aus.

Heute schon etwas Gutes getan?

5. Pflege Beziehungen.
In grausamen und zum Glück schon einige Zeit zurückliegenden Experimenten zeigte sich, dass menschliche und teils auch tierische Babys eingehen und sogar sterben können, wenn sie zwar mit Essen und Trinken versorgt, aber isoliert werden, sich niemand um sie kümmert.
Als Erwachsene sterben wir zwar nicht mehr (direkt) an Einsamkeit, das Bedürfnis nach Nähe, Zuneigung, Unterstützung, Liebe, einem Zuhörer, getröstet werden, Zärtlichkeit mag sich eine Weile vergraben lassen, beerdigen lässt es sich jedoch nie. Niemand ist eine Insel.
Glückliche Menschen wissen das und pflegen ihre Beziehungen mit mehr Hingabe als die Nichtglücklichen. Die Qualität, die Tiefe der Beziehung, ist dabei deutlich wichtiger als die Quantität, also die Größe des Bekanntenkreises.

Mit wem fühlst Du Dich verbunden?
• Was kannst Du tun, um die Verbindung weiter zu stärken?

6. Entwickle Strategien, mit dem Herausforderungen des Lebens umzugehen.
Im Leben begegnen uns immer wieder Herausforderungen, die wir meistern müssen. In diesen Situationen gibt es immer genau zwei Möglichkeiten: annehmen oder ablehnen.

Ziehen wir uns zurück, aus Angst, dem lebendigen Leben nicht gewachsen zu sein, schrumpfen wir mehr und mehr zusammen. Nehmen wir die Herausforderung und den Schmerz an, können wir wachsen und Bewältigungsstrategien testen und integrieren.

Das heißt nicht, dass wir immer stark sein müssen. Um zu kämpfen, brauchen wir auch einen Rückzugsort. Einen Ort in uns und außerhalb von uns zu, zu dem wir in anstrengenden und harten Zeiten kehren können, um uns neu aufzuladen. Ein Ort, an dem wir uns sicher fühlen.

• Was kann ich tun, um mich in meiner Wohnung so behaglich und sicher wie möglich zu fühlen?
• Welche Beziehungen können mir Halt geben?
• Welche Entscheidungen und Einstellungen können mir Halt geben?

7. Lerne zu vergeben.
Wir alle haben schon Fehler gemacht und auch Menschen verletzt, die uns am Herzen liegen. Glückliche Menschen vergeben sich selbst und anderen. Sie lassen Selbsthass und Hass auf andere gehen, weil sie wissen, dass Hass krank macht.

8. Schaffe Flow-Erlebnisse.
Flow ist ein Zustand, in dem wir nicht merken, wie die Zeit vergeht. Weil wir in einer Tätigkeit aufgehen, die uns Spaß macht und weder überfordert noch unterfordert. Weil wir uns und alles um uns herum vergessen, alles Unglück, alle Grübeleien, allen Stress.

Im Flow sind wir zu 100% mit der Tätigkeit beschäftigt – und glücklich.
Glückliche Menschen wissen, was sie in den Flow-Zustand versetzt und machen diese Aktivitäten zu einem wichtigen Bestandteil ihres Lebens.

• Wann bist Du im Flow?

9. Setze Dir Ziele und verfolge sie leidenschaftlich.
Flow allein mag kurzfristig den Moment glücklich machen, wenn wir ihn erleben, während wir Ziele anstreben, die uns wirklich am Herzen liegen, kann daraus langfristiges Glück entstehen.

• Welches Ziel macht Dich glücklich? (Dabei geht es weniger um das Erreichen als um den Prozess … der Weg ist ja bekanntlich oft das Ziel).

10. Genieße tief und ruhig.
Wir lieben unser aufregendes Leben voller Abwechslung und Spannung aber wir brauchen gleichermaßen Entspannung und Muße. Was wir nicht brauchen sind Marathonläufe, die an uns zehren, bis wir völlig erschöpft umfallen.

Genuss und Ruhe gehen Hand in Hand. Ein gutes Beispiel dafür ist das achtsame Essen, einen Abend mit dem Partner in der Sauna mit Massage oder einfach nur 2 Stunden auf der Veranda sitzen und eine wunderschöne Landschaft geniessen.

11. Übe eine spirituelle Praxis aus.
Spirituelle Praxis – sei es Yoga, Meditation oder etwas anderes – erlaubt uns in Kontakt zu treten mit dem, was über unser begrenztes Ich hinausgeht, zum verbunden sein mit anderen, mit dem Universum, mit Gott und unserem höheren Selbst welches nur darauf wartet, dass wir vom Autopiloten unseres Egos auf eigenständiges Denken und Handeln schalten.

12. Sorge für Deinen Körper.
Unser Körper beeinflusst unser Denken und Fühlen – und damit auch unser Glücksempfinden. Gesundes Essen, Smoothies oder Rohkost stärkt Körper, Geist und Seele. Und macht uns bereit, für das nächst höhe Level in der Entwicklung unseres glücklicheren Selbst.

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